Am Donnerstag, 13.1. erhalte ich eine beunruhigende Nachricht in meiner Corona-Warnapp:
Die Warnung bezieht sich also auf ein Treffen sechs Tage vorher. An diesem Tag war ich nur in Darmstadt in der Innenstadt einkaufen, ohne längere Aufenthalte an einem Ort, ohne längeren Kontakt mit einer Person. Abstände konnten immer gewahrt werden. Wo hätte ich mich also möglicherweise infizieren können? Da weder Uhrzeit noch Ort angegeben ist (Datenschutz!), bleibt alles im Dunkeln.
Hinzu kommt: Seit Mittwoch bin ich stationär in der Uni-Klinik Heidelberg. Am Vortag, also vier Tage nach dem angeblich problematischen Kontakt, wurde ein PCR-Test gemacht, am Aufnahmetag ein Schnelltest. Die Ergebnisse bekam ich nicht mitgeteilt, aus der Aufnahme in die Klinik schließe ich aber, dass ich nicht infiziert bin. Einen Freistellungsbarcode o.ä. bekomme ich aber nicht.
Hinzu kommt: Seit Mittwoch bin ich stationär in der Uni-Klinik Heidelberg. Am Vortag, also vier Tage nach dem angeblich problematischen Kontakt, wurde ein PCR-Test gemacht, am Aufnahmetag ein Schnelltest. Die Ergebnisse bekam ich nicht mitgeteilt, aus der Aufnahme in die Klinik schließe ich aber, dass ich nicht infiziert bin. Einen Freistellungsbarcode o.ä. bekomme ich aber nicht.
Am Freitag werde ich aus der Klinik entlassen. Ich will sicher gehen und frage die Aufsichtsperson der Klinik was ich machen soll angesichts der Nachricht. Sie meint, ich dürfe die Klinik nicht betreten. Ich bin aber schon seit drei Tagen drin! Das überfordert sie. Sie wendet sich anderen Besuchern zu. Eine Information, wo ich meinen Status überprüfen lassen kann bekomme ich nicht.
Was nun? Der Selbsttest zu Hause ergibt: Negativ! Immerhin.
Drei Tage später melde ich mich in der Stadt zu einem Schnelltest an: ebenfalls negativ. Das Ergebnis kann ich in der Warnapp per Barcode eingeben. Am nächsten Tag gibt auch die Warn-App Entwarnung. Ich gelte jetzt wieder als sauber. Bis zur nächsten Verwirrung?