“Hinter der Glasfassade gibt es eine zweite, unsichtbare Ebene, auf der ein permanentes Gefühl von Unbehagen regiert, von Ohnmacht, Beklemmung, Furcht und Misstrauen. Auf dieser Ebene gibt es keine Sicherheit für niemanden. Nach außen hin mag das neue China glänzen, doch im Innern ist es verfault.” (S.329)In diesen Tagen feiert die Kommunistische Partei Chinas mit ihrem Vorsitzenden Xi Jinping ihren 100. Geburtstag und lässt sich für den märchenhaften Aufstieg des Landes feiern. Das ist die gleiche Partei, die unter der Herrschaft Maos Millionen Menschen, darunter ihre engsten Anhänger auf dem Gewissen hat und sich heute noch nicht voll dazu bekennt. Dass es zu diesem Wirtschaftswunder kam, ist jedoch nicht das Verdienst der Partei,sondern das Gegenteil ist der Fall: Erst als die Partei die ökonomischen Fesseln lockerte, konnte der Fleiß der Menschen ungehindert zu Tage treten und dem Land einen gigantischen Aufschwung bescheren. Nicht die Partei, es war das chinesische Volk, das diesen Aufschwung erzielt hat. Auch davon berichtet dieses Buch am Beispiel der Familie Peng.
Xifan Yang: Als die Karpfen fliegen lernten. China am Beispiel meiner Familie
https://www.perlentaucher.de/buch/xifan-yang/als-die-karpfen-fliegen-lernten.html
Nachtrag
Das Buch kostete ursprünglich 19,90 €. Im April 2020 habe ich es für 10,25 € incl. Porto bei Medimops gekauft. Jetzt wird es gebraucht angeboten für 50 € (Stand: 1.Juli 2021). Momox zahlt im Ankauf aber nur 0,15 € dafür, der Partner Medimops hat das Buch aber nicht mehr im Angebot.Das ist die Art von Kapitalismus, die ich nie verstehen werde.












