Montag, 2. November 2020

Auch im Oktober spannende Tage mit Corona

Leben mit und an Corona 
oder: 
Das Leben steckt voller Überraschungen


In Darmstadt besteht nun Maskenpflicht in der gesamten Innenstadt

Der Hinweis der Stadtverwaltung auf diese Pflicht ist sehr unaufdringlich.

Freitag, 23.10.2020 Radio SWR 3 ca. 10:20:

Ein Bericht zur Vorgehensweise bei einem positiven Corona-Test endet mit dem Song „Another Brick in the Wall“. 
”We don’t need no education
We don’t need no thought control
No dark sarcasm in the classroom
Teachers leave them kids alone.”
Ja, dann.

„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ (Hölderlin).

Am gleichen Tag meldet die Süddeutsche Zeitung:


„Jeder Zug besteht aus 16 Waggons mit insgesamt 32 Containern, die wiederum jeweils mit 490 Tonnen Pasta, 60 Tonnen Saucen und 40 Tonnen Pesto beladen sind.“ 

Dazu fällt mit ein populäres Lied ein:
Avanti popolo, bandiera rossa
Alla riscossa, alla riscossa
Avanti popolo, bandiera rossa
Alla riscossa, trionferà
Bandiera rossa la trionferà
Bandiera rossa la trionferà
Bandiera rossa la trionferà
Evviva il capitalismo e la cucina
Evviva il capitalismo e la cucina.
(Oder so ähnlich.)


Die Nutzlosigkeit der Corona-App-Warnung

In den letzten Tagen wurden mir nacheinander „3 Begegnung mit niedrigem Risiko“ angezeigt. „Sie hatten eine Begegnung mit einer später Corona-positiv getesteten Person.“ Aber alles harmlos, keine besonderen Verhaltensweisen nötig.
Die Nachricht erfolgte jeweils in der Nacht, so um 2 Uhr. 

Und, was fang ich jetzt damit an? Keine Ortsangabe, keine Zeitangabe, so dass ich mir vielleicht überlegen könnte, einen Ort (Café), einen Patz (Markt) oder ein Verkehrsmittel zu meiden. Was soll ich also damit?

Herbstlich 


Mit Punktlandung wieder zu Hause haben wir die letzten Tage im Oktober in unserem Lieblingshotel Peterle im sicheren Schwarzwald verbracht. Der Schwarzwald animierte Reiner im Reinen zum Reimen.
Herr, es ist Zeit, Der Urlaub war sehr schön.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
denn auf den Fluren ist der Virus los.
    
Wer jetzt ein Hotel sucht, findet keines mehr.
Wer jetzt zuhaus ist, wird es lange bleiben.
Wird wachen, grübeln, im Wohnzimmer unruhig wandern
Und ans Peterle denken, wenn die Infektionen steigen.


Hier die Zahlen aus meinem Wirkungskreis für den letzten Monat: