Leben mit und an Corona
oder:
Das Leben steckt voller Überraschungen
In Darmstadt besteht nun Maskenpflicht in der gesamten Innenstadt
Der Hinweis der Stadtverwaltung auf diese Pflicht ist sehr unaufdringlich.
Freitag, 23.10.2020 Radio SWR 3 ca. 10:20:
Ein Bericht zur Vorgehensweise bei einem positiven Corona-Test endet mit dem Song „Another Brick in the Wall“.”We don’t need no educationWe don’t need no thought controlNo dark sarcasm in the classroomTeachers leave them kids alone.”
Ja, dann.
„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ (Hölderlin).
Am gleichen Tag meldet die Süddeutsche Zeitung:„Jeder Zug besteht aus 16 Waggons mit insgesamt 32 Containern, die wiederum jeweils mit 490 Tonnen Pasta, 60 Tonnen Saucen und 40 Tonnen Pesto beladen sind.“
Dazu fällt mit ein populäres Lied ein:
Avanti popolo, bandiera rossaAlla riscossa, alla riscossaAvanti popolo, bandiera rossaAlla riscossa, trionferàBandiera rossa la trionferàBandiera rossa la trionferàBandiera rossa la trionferàEvviva il capitalismo e la cucinaEvviva il capitalismo e la cucina.(Oder so ähnlich.)
Die Nutzlosigkeit der Corona-App-Warnung
Die Nachricht erfolgte jeweils in der Nacht, so um 2 Uhr.Und, was fang ich jetzt damit an? Keine Ortsangabe, keine Zeitangabe, so dass ich mir vielleicht überlegen könnte, einen Ort (Café), einen Patz (Markt) oder ein Verkehrsmittel zu meiden. Was soll ich also damit?
Herbstlich
Herr, es ist Zeit, Der Urlaub war sehr schön.Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,denn auf den Fluren ist der Virus los.
Wer jetzt ein Hotel sucht, findet keines mehr.Wer jetzt zuhaus ist, wird es lange bleiben.Wird wachen, grübeln, im Wohnzimmer unruhig wandernUnd ans Peterle denken, wenn die Infektionen steigen.




