Freitag, 21. Juli 2017

Vier mal Frankreich: von Unten, von der Mitte und von Oben

Präsidentschaftswahl 2017 1.Wahlgang - NF/Le Pen: Dunkelblau


Im Juni 2017 scheint wieder vieles klarer zu sein: Bei den Wahlen zur Nationalversammlung erreichte der rechtsextreme Front National nur 8 Mandate, das waren zwar 6 mehr als noch bei der letzten Wahl , aber mit 8,8% der Stimmen weit weniger als man nach den Präsidentschaftswahlen (Le Pen: 33,9% im 2. Wahlgang) und den Regionalwahlen im Dezember 2015 (ca. 28% im 1. Wahlgang) befürchten musste.

Links dazu:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/regionalwahlen-in-frankreich-herbe-niederlage-fuer-front-national-13964572.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahl_in_Frankreich_2017#Ergebnisse_2
https://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_Frankreich_2017


Ist also alles in Ordnung in Frankreich?

Ich habe im Vorfeld der letzten beiden Wahlen 4 Bücher gelesen, die ich hier vorstellen möchte. Es sind Bücher, wie ich sie gerne lese, weil sie im Grunde klassische Milieustudien sind. Dafür sehe ich es auch mal nach, wenn sie erzählerisch nicht so viel hergeben. Vielleicht helfen sie aber die Lage besser zu verstehen.



In der Reihenfolge ihres Erscheinens:

  • Diedier Eribon, «Rückkehr nach Reims» (2009; dtsch 2015)
  • Edouard Louis: «Das Ende von Eddy» (2014; dtsch. 2015)
  • Michele Houellebecq, «Die Unterwerfung» (2015; dtsch. 2015)
  • Jerome Leroy, «Der Block» (20111; dtsch 2017)


Demnächst mehr!

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