Montag, 26. Juni 2017

Gelesen: Elena Ferrante, Meine geniale Freundin


Im Januar habe ich Elena Ferrante, Meine geniale Freundin,  Band 1 einer vierbändigen 'neapolitanischen Saga', gelesen. Eigentlich ganz schön und unterhaltsam, und dennoch habe ich einen Vorbehalt:

Rregelmäßig kaufe ich mir in der Darmstädter Traditionsbäckerei Bormuth ein 'Pain Paillasse', das ist ein sehr knuspriges Weißbrot mit sehr viel Luft im Laib. Zu Hause kann ich es dann kaum abwarten mir einzelne Scheiben abzuschneiden und mit Butter bestrichen zu essen. Manchmal lege ich noch etwas Wurst darauf oder ein Stück Käse, aber es geht auch ohne. In der Regel habe ich das ganze Brot bis zum Abend aufgegessen, denn ich kann das Verlangen danach nicht steuern - ich vermute, das liegt am Salz des Brotes, bin mir aber nicht sicher. Auf jeden Fall geht es mir hinterher nicht richtig gut, ich fühle mich übersättigt und kreide das dem Brot an.

So geht es mir auch  mit dem Roman von Elena Ferrante. Er geht beim Lesen runter wie geschnitten Brot, aber es bleibt ein Völlegefühl. Weniger wäre mehr gewesen. 

Mehr zu Ferrante an anderer Stelle:
https://radiergummi.wordpress.com/2016/09/09/elena-ferrante-meine-geniale-freundin-2/

https://radiergummi.wordpress.com/2017/02/26/elena-ferrante-die-geschichte-eines-neuen-namens/

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