Sonntag, 10. Januar 2016

Eine kurze Chronologie der Ereignisse 2015

Motto: Die wesensgemäße Bestimmtheit des Pensionärs ist die Muse!

Januar - Februar - März usf.
Anfang Januar zog meine Mutter in ein Pflegeheim in Rastatt ein und ich musste die alte Wohnung auflösen. Ihr neues Zuhause war selbst gewählt, es liegt in dem Viertel Rastatts (im „Dörfel“), in dem meine Mutter aufgewachsen ist, wo sie getauft wurde und zur Schule ging und wo sie später auch kirchlich heiratete.
Sie fühlt sich in dem Haus sehr wohl, da sie immer wieder alte Freundinnen trifft und auch meine Cousine Patricia dort arbeitet.




So fahre ich in diesem Jahr regelmäßig mindestens einmal wöchentlich nach Rastatt  um meine Mutter zu besuchen, kleinere Einkäufe zu erledigen und sie alle 2 Wochen zum Friseur zu bringen.

Mein Lebensrhythmus hat sich nun so eingependelt: Montags, Dienstags bin ich in Darmstadt, Mittwochs fahre ich nach Rastatt und nachmittags zurück nach Michelbach zu Sabine, wo ich den Rest der Woche verbringe und dafür sorge, dass Sabine gut mit Essen versorgt ist.
Die meiste Zeit bin ich also in Michelbach: Google Map: Klick



April
Sabine und ich sind für eine kurze Woche in Wien. Wir wohnten in einem neuen Designer-Hotel, das uns von Caro (meiner Schwiegertochter) empfohlen wurde: Hotel Daniel am Westbahnhof:



Design heißt: Hier bleibt nichts verborgen!

Trotz der  eigenwilligen Einrichtung kann man das Hotel empfehlen: Sehr freundliches Personal, gutes Frühstück, tolle Steaks! 

Wien ist wirklich eine interessante Stadt: An jeder Ecke spürt man Geschichte und – anders als Berlin – scheint die Stadt bei sich selbst „angekommen“ zu sein. In Wien kreist alles um Wien und um seine Geschichte als Hauptstadt eines großen Reiches. Schön für uns Alte, weniger schön vielleicht für Jugendliche. Aber ich kann mich auch täuschen.


Wien hat aber auch sehr moderne Seiten:















Im Übrigen haben wir in Wien alles gemacht, was man als Tourist so macht: Essen in einem typische Wiener Beisl; Kaffee in einem typisch Wiener Kaffeehaus, Besuch von Hofburg und Sisi-Abteilung, Kapuzinergruft, Hofmobiliendepot, Prater, Donauinsel, Albertina, Belvedere-Park (direkt beim Hotel), Schloss Schönbrunn, Naschmarkt und MAK. Mehr ging wirklich nicht.

Juni
Im Juni haben wir gleich nochmal 4 Tage Urlaub gemacht und sind ins Hotel Peterle im Schwarzwald gefahren, wo wir schon öfter waren und uns immer wohlgefühlt haben. 

Außerdem besuchten wir (wieder mal) ein Bob Dylan Konzert, diesmal in Mainz.
Der Alte ist noch immer in Form und ignoriert noch immer souverän die Anwesenheit von Zuschauern, sorgt aber auch für Überraschungen mit seiner Setlist:


August - September
In den Sommerferien sind wir wieder in den Pyrenäen. Auf dem Hinweg haben wir Chiungtzu und Cyrille am Genfer See besucht und mit ihren Kindern Yona und Kylian kleinere Ausflüge unternommen:













auf dem Rückweg übernachteten wir in Orange:

















Mehr zum Aufenthalt in den Pyrenäen in unserem Blog: Reiner und Sabine in Frankreich 2015




Überhaupt hatten wir auch in Deutschland einen der heißesten Sommer, soweit ich mich erinnern kann:



















September
Die Zeit nach den Sommerferien verflog dann wie im Fluge. Sabine musste sich in der neuen Schule einarbeiten und verbringt seither jeden Tag Stunden am Schreibtisch, um ihren Unterricht vorzubereiten. Es macht ihr Spaß Arbeitsblätter zu erstellen und sie ist mit Recht stolz auf ihre Ergebnisse – sowohl was die Arbeitsblätter angeht als auch bei den Lernfortschritten ihrer Schüler. Aber oft genug ist sie auch am Rande ihrer Kräfte. Manchmal kann ich ihr mit Tipps helfen, meistens muss sie aber alleine das enorme Pensum bewältigen. Sie wird NATÜRLICH nicht wie eine Lehrerin bezahlt und muss auch deutlich mehr Zeit in der Schule verbringen als eine normale Lehrkraft – aber so sind die Bedingungen der politisch gewollten Inklusion in Deutschland.

Nur selten blieb im Herbst Zeit zum Wandern:



November
Zum Ende des Jahres habe ich dann wieder alte Freunde getroffen, auf die ich mich sehr gefreut habe: Maggie und Yingwei. Wir feierten unser Wiedersehen im „Braustübl“ und genossen einen deutschen Bierabend:



Dezember: Meine Laufbilanz


Das Schönste kommt aber zum Schluss:
Seit Oktober steht es fest: Kristian und Caro bekommen im Februar ein Baby - ein Mädchen wird es sein.

So startet das Jahr 2016 also mit einem neuen freudigen Ereignis und ich werde jetzt schon sagen können: So ist es gut!





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen